Österreichische Erstaufführung
Mi, 5. Juni 2024 19:30 Uhr

Mothers. A Song for Wartime

Marta Górnicka
Stückeinführung um 18:30
Landestheater Niederösterreich

Vergangene Veranstaltung

© Bartek Warzecka

Beschreibung

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Die Kriegsrituale Gewalt gegen, Vergewaltigung von und Mord an Frauen sowie Hinrichtungen von Zivilist:innen ändern sich nie. Sie fanden im Dreißigjährigen Krieg in ganz Europa statt, sie fanden in den letzten 30 Jahren auf dem Balkan statt, in Tschetschenien, Syrien, Georgien, in der Ukraine, Israel und Palästina. „Wer immer gewinnt, Baby, der Gewinner ist immer der Krieg!“ 

 

Die international renommierte polnische Regisseurin, Autorin und Sängerin Marta Górnicka versammelt 25 ukrainische, polnische und belarussische Mütter und deren Kinder auf der Bühne. Es sind Geflüchtete aus Mariupol, Kyiv, Butscha. Da sind diejenigen, die vor dem Krieg geflohen sind, und diejenigen, die vor der Verfolgung in ihrer Heimat geflohen sind. Sie alle finden ihren Platz im Chor der Mütter – und folgen einer Form der Oper, die sich auf rituelle Frauenchöre aus dem siebten Jahrhundert v. u. Z. bezieht, als die sogenannte Chorlyrik im antiken Griechenland einen herausragenden und zentralen Platz mitten im religiösen und gesellschaftlichen Leben hatte. 

 

Marta Górnicka ist eine der profiliertesten europäischen Regisseur:innen für zeitgenössische Theaterarbeit mit Chören. Wie sie politisches Engagement und künstlerische Arbeit verknüpft, ist insofern von Bertolt Brecht inspiriert, als dass sie die einander widerstreitenden Stimmen in gesellschaftlichen Konflikten zu Gehör bringt.

 

Eine Produktion von The Chorus of Women Foundation Teatr Dramatyczny, Warsaw, Maxim Gorki Theater, Festival d’Avignon, Le Maillon, Strasbourg, Spring Festival Utrecht, Euro-Scene, Leipzig und Tangente St. Pölten – Festival für Gegenwartskultur. 

 

 

Unterstützt durch das Ministerium für Kultur und Nationales Erbe der Republik Polen aus dem Fonds zur Förderung der Kultur.

Mitwirkende

  • Libretto
    Marta Górnicka & Ensemble
  • Musik
    Wojciech Frycz, ein Zitat von Mykola Leontovych's Shchedryk, traditionelle ukrainische, belarussische und polnische Musik, Marta Górnicka
  • Choreografie
    Evelin Facchini
  • Bühne
    Robert Rumas
  • Dramaturgie
    Olga Byrska, Maria Jasińska
  • Darsteller*innen
    Palina Dabravolskaja, Svitlana Berestovska, Maria Robaszkiewicz, Kateryna Taran, Ewa Konstanciak, Svitlana Onischak, Katarzyna Jaźnicka, Polina Shkliar, Liza Kozlova, Kamila Michalska, Elena Zui-Voitekhovskaya, Anastasiia Kulinich, Katerina Aleinikova, Hanna Mykhailova, Bohdana Zazhytska, Aleksandra Sroka, Natalia Mazur, Yuliia Ridna, Darya Novik, Sasha Cherkas, Valeriia Obodianska
  • Kostüme
    Joanna Załęska
  • Video, Videodokümentation
    Michał Rumas, Justyna Orłowska
  • Visuals
    Michał Jankowski
  • Licht
    Artur Sienicki
  • Vocal Coach
    Joanna Piech-Sławecka
  • Choreografische Assistenz
    Maria Bijak
  • Movement Workshop
    Krystyna Lama Szydłowska

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Landestheater Niederösterreich
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